Dänemark-Schweden-Norwegen-Finnland-Estland-Lettland-Litauen- Polen-Slovakei- Ungarn- Österreich

Die geflogene Strecke ( Aufzeichnung erstellt mit Fight-Planner )
Die Tour im Einzelnen
mit Links zu den UL Lande/Übernachtungsplätzen
11.07. 2009 973 km in 6:11 Std.
EDRK Koblenz – EDHB Grube 2:45 – ESMH Höganäs 1:17 – ESGP Göteborg 1:09
Ausgangspunkt wie immer EDRK bei mäßigem Wetter, im Sauerland gruseliges Foggy-Flyer Wetter, wird es erst besser je weiter wir nach Norden kommen. Über Funk höhren wir schon die D-MKMK wie sie in Grube landet, wir sind auch bald da, bei CAVOK landen wir in EDBH unserer ersten Zwischenetappe und Treffpunkt mit der 4. Zodiac.
Nach Wetterberatung und Flugplanaufgabe starten wir nach Hoganäs in Schweden.
Anflug Grube freundlicher Kontakt in Grube mit selbstlosem Taxi Service zur Pommes-Bude, herzlichen Dank
Weiterflug über Dänemark nach Schweden, Landung in Hoganäs mit freundlichem, liebenswürdigem Empfang. Wir bekommen Sprit und einen Lötkolben um ein Kabel anzulöten. Eigentlich wollten wir hier übernachten aber das Wetter soll morgen schlechter werden, so entschließen wir uns noch weiterzufliegen.
http://www.nsf.se/ UL Club Hoganäs
Weiterflug über Schweden, Landung in Göteborg, wir übernachten mit einigen Hindernissen in einer Jugendherberge, war früher mal ein Krankenhaus. Das ganze nennt sich Jörgens Hotell , davon gibt es aber zwei, das wissen nicht mal die Taxifahrer. 
Das Wetter ist nicht besonders ermutigend. Die Stimmung hervorragend. Das nächste Ziel ist Stavanger, dort sind 3 Übernachtungen geplant, Hotel und VW Buss gebucht.
12.07. 2009 576 km in 3:19 Std.
ESGP Göteborg - ENZV Stavanger
Der Flug an der Küste entlang wird wieder grenzwertig bezüglich des Wetters. Auf den Fotos sieht das noch ganz gut aus in 100 ft über Wasser ist die Sicht ausreichend. In Stavanger landen wir mit Special VFR und voller Beleuchtung.
Unser 2. Etappenziel haben wir pünktlich erreicht. Der Follow me wartet schon.Das ist einen Schluck aus der Flasche wert.
Dann beginnt das übliche Procedere an einem Int. Airport. Wir werden mit einem 100 Personen Buss über das Rollfeld gefahren. Was wird das wohl wieder Kosten ??? Nach einigem Hin und Her bekommen wir in der Feuerwache, welche für Privatflieger zuständig ist, unsere Weekly season card für 843,75 NOK das sind ca. 100 € Damit sind alle Gegühren in Norwegen für 1 Woche bezahlt. Nun müssen wir nur noch fleißig Landungen machen, damit es sich auch lohnt !!!
13.07. 2009 158 km in 1:02 Std.
ENZV Stavanger Rundflug
Wir fliegen an der Küste entland, in die Fjorde und erkunden die Umgebung von Stavanger
Der Fußweg zum Preikestolen wird für mich zum Desaster, wer diese Aussicht genießen will muß vorher heftig leiden.
14.07. 2009 206 km in 1:19 Std.
ENZV Stavanger Rundflug
15.07. 2009 170 km in 0:54 Std.
ENZV Stavanger - ENSO Stord ( da wollten wir gar nicht hin )
Mit 100 l Sprit durch die Sicherheitskontrolle, gar nicht so einfach, aber die Norweger sind Realisten und so können wir unseren Sprit mit zum Flieger nehmen. Das Wetter ist mal wieder Grenzwertig aber noch fliegbar. So entschließen wir uns zum weiterfliegen.
Allerdings kommen wir nur 170 km weit, dann ist der Fliegertag zuende.
Mit frohem Mut starten wir bei marginalem Wetter in Richtung Norden. Dann meldet Fritz Motorstottern inmitten einer Landschaft ohne jegliche Außenlandemöglichkeit. Der nächste Platz ENSO ist nicht besetzt aber nur wenige Minuten weit. Nach regem Funkverkehr teilen wir Info mit, dass es sich nicht um einen Norfall sondern um eine Sicherheitslandung handelt.
Anflug auf ENSO Stord Motoruntersuchung der FM unsere Übernachtungshütte
Sofort untersuchen wir den Rotax auf Wasser im Spritt. Fehlanzeige, jedoch mind. 2 Zündkerzen haben sich verabschiedet. Nachdem wir unseren Reservesatz eingebaut haben, läuft der Motor wieder einwandfrei, Fritz macht ein paar Platzrunden mit voller Leistung, alles wieder klar !!
Mittlerweile ist das Wetter jedoch so schlecht geworden, dass wir an ein Weiterfliegen nicht mehr denken können.
Dank "Björn" , so heißen alle Norwerger, so wie alle Ungarn Josef heißen, er ist die gute Seele vom Platz, bekommen wir eine Übernachtungsmöglichkeit in der Club-Hütte und im Ort können wir noch Futter kaufen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung !! Das war wirklich Super !!
16.07. 2009 - 1.295 km in 7:01 Std.
ENSO Stord – ENNO Notodden 3:24 – UL Frölunda 2:28 – EFKG Kummlinge 1:09
Vorwärtz Kammeraden, wir müssen zurück. Nach diesem Motto fliegen wir am nächsten Morgen wieder gegen Süden, da die Wetterlage nicht besser geworden ist. Ein letzter Versuch über die Berge nach Schweden zu kommen scheitert am Ende des Fjordes an der Nebelwand. Daher fliegen wir die Küste zurück und bei 3.000 ft Untergrenze über Süd-Norwegen bis nach ENNO Notodden. Das Wetter wird zunehmens besser, wir landen nach 3:24 Std, bei strahlendem Sonnenschein im Segelflugbetrieb.
Abflugwetter nicht besonders dann wird es besser nach 2 1/2 Std traumhafte Landschaft gute Sicht
Anflug auf ENNO , kaum zu erkennen kleine Stärkung nach 3 1/2 Std Wetter und Stimmung hervorragend
zu unserer Überraschung müssen wir in Notodden Landegebühr bezahlen. Es ist ein privater Platz und nicht in der Weekly Season Card enthalten. Wir bekommen jedoch einen Sonderlandepreis 3 für 1 Nach Flugplanaufgabe : Formationsstart nach Schweden.
Mit Rückenwind und guter Sicht fliegen wir über Schweden zu unserem nächten Ziel dem UL Platz FRÖLUNDA. Dieser Platz ist in der Europäischen Übersichtskarte eingezeichnet, jedoch nicht in der ICAO Karte. ??? Der Luftraum über Schweden ist frei, nur um Stockholm herum müssen wir auf 1.200 ft. sinken.
Leider sind wir -wegen des schlechten Wetters in Norwegen- einen Tag zu spät, so dass wir unangemeldet am Platz landen. Die Unterstützung von unserem Freund Peter Einar und Håkan Ahlström ist jedoch schon organisiert. http://www.lsasweden.se/ Wir werden freundlich empfangen, bekommen Sprit zum Weiterflug nach Kumlinge. Im Clubhaus können wir Wetterinfos erhalten und den Flugplan aufgeben. Die Übernachtung entfällt, da wir für heute abend schon an unserem nächten Ziel angemeldet sind.

Herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung.
Start zur letzten Tagesetappe - nach Finnland -
Der Tower von EFMA hat schon Feierabend, kein Flugbetrieb, also gerade durch die CTR
ziemlich viel Wasser
Anflug auf EFKG , keiner da der Tower ist nicht besetzt
Gewichte zum Festbinden liegen bereit, wir werden von unserer Gastgeberin am Platz abgeholt und genießen das Abendbrot
http://www.remmarina.com/ Übernachtung Kumlinge, sehr zu empfehlen
Unsere Gastgeberin macht mit uns noch eine kleine Rundfahrt über die Insel und zeigt uns die Sehenswürdigkeiten.
Der Service ist perfekt, Kumlinge läd zum wiederkommen ein. - Herzlichen Dank -
Bei bestem Flugwetter fliegen wir - nur ein kurzes Stück - nach Genböle
17.07. 2009 - 114 km in 0:38 Std.
EFKG Kumlinge – EFGE Genböle 0:38
Björn und seine Freunde hatten wir beim Sachsenmarathon kennengelernt und ein Treffen vereinbart. Jetzt sind wir da und bestaunen die Vorzüge des Wasserfliegens. In Finnland ist es die natürlichste Sache der Welt, da man hier mehr Wasser als Landfläche zur verfügung hat. Wir übernachten in einer einfachen Herberge, haben aber das Glück, dass ausgerechnet Freitag Abens in diesem Haus was los ist. Die Karaoke Fans der Umgebung bieten ein unterhaltsames Programm. Wir sitzen beim Bier bis nach Mitternacht. - Herzlichen Dank an alle Freunde aus Genböle -
18.07. 2009 - 486 km in 2:38 Std.
EFGE Genböle – EFJO Joensuu
Überflug EFRY Räyskälä
Dann sind wir an unserem Etappenziel in Finnland angekommen EFJO
Für UL`s ist der Platz zugegebenermaßen etwas überdimensioniert aber es ist der nächste Landepunkt zu unserer Hütte am Pielinnen See. Der Kauf der Weekly Season Card ( in Finnland Monatskarte ) verzögert sich etwas, da der Computer am Wochenende wohl nicht arbeiten will. Macht nichts, das können wir auch verschieben. Wir packen unsere Flieger aus, der VW Bus steht am Flugplatz wie bestellt bereit, - uns geht es gut -
So sieht der Lachs aus, wenn er in den Räuscherkasten kommt oder wenn er aus dem Backofen kommt
Wir sind ganz auf Selbstversorgung eingestellt, auch Brot und Brötchen werden selbst gebacken.
Natürlich können wir auch Pizza in jeder gewünschten Art herstellen.
So ist das Leben in einer Hütte in Nord-Karelien, karg und einfach, wenig zu Essen und zu trinken !!
20.07. 2009 - 316 km in 2:01 Std.
EFJO Joensuu Rundflug Pielinnen Haapalahti 2:01
Rundflugstrecke am 22.07.2009 - 506 km in 3:08 Std
EFJO Joensuu – EFRN Rantasalmi 0:38 – EFVR Varkaus 0:14 – EFPK Pieksämäki 0:21 – EFRA Rautavaara 0:53 – EFJO Joensuu 1:02
Anflug auf LFLN Lieksa-Nurmes, 1.000 m Asphalt im Wald, sonst nix weit und breit. im Tiefflug über den Pielinnen See
Anflug auf LFRN Rantasalmi, 800 m Asphalt, derTower aus Blockbohlen gebaut EFVR Varkaus, richtiger Flugplatz
Anflug auf LFFPK Piekaämäki Der Tower ist mit einer Puppe besetzt Überflug Kuopio LFKU
Anflug auf LFFRA Rautavaara freundlicher Empfang mit Kaffee in der Hautsache ist Segelflugbetrieb
Anflug auf unsere Hütte im Tiefflug, leider haben wir kein Wasserflugzeug das würde uns viel Spass machen.
Wenn man mit 6 Fliegern unterwegs ist, braucht man auch eine menge Sprit. Nicht ganz ungefährlich aber wir konnten somit jederzeit preiswerten Autosprit tanken.
KOLI 347 m höchster Berg Südfinnlands Tullikivi , Specksteinfabrikation
das Prunkstück
Steinsägegatter
es wird noch geflööst
auch die kleinen Fische schmecken
Doch unsere Zeit in Finnland geht zuende, wie müssen Abschied nehmen von Karelien.
Ein Zwischenstopp in Hyvinkää - nahe Helsinki ist unsere letzte Etappe in Finnland.
26.07. 2009 - 339 km in 2:05 Std.
EFJO Joensuu – EFHV Hyvinkää 2:05
Schnurgerade fliegen wir durch Südfinnland
Anflug auf Hyvinkää EFHV reichlich Segelflugbetrieb am Platz unsere Freunde Ilari und Anne
Der Flugplatz nahe Helsinki bietet sich an, da man zu Fuß in die Stadt gehen kann. Der Aeroclub bietet volle Unterstützung für alle fliegerische Belange. Wetterinfo, Flugplanaufgabe sind kein Problem. Auch hier sagen wir Dank für die große Hilfsbereitschaft.
http://www.jukolanpilotit.fi/ Club in Hyvinkää
Unsere Gastgeber bewirten uns königlich, natürlich mit Sauna, wir sind schließlich in Finnland. Nach einer vergnüglichen, feucht-fröhlichen Nacht brechen wir auf zum Flug über den finnischen Meerbusen nach Estland. Natürlich mit Schwimmweste. Wir fliegen an Tallin vorbei und in 1:46 h landen wir auf der Insel Kihnu. 
27.07. 2009 - 291 km in 1:46 Std.
EFHV Hyvinkää – EEKU Kihnu 1:46
vorbei an der Inselwelt Süd-Finnlands übers Meer in Richtung Estland die Küste in sicht vorbei an Tallin 
über den Wolken kommt uns ein dicker Brummer entgegen, er war zum Tanken in Pärnu, Anflug auf Kihnu
Auf Kihnu sind die Fallschirmspringer unsere Truppe ist wieder komplett
Anselm und Gabi mit der CT und Martin mit der Eurostar sind uns über die baltischen Staaten entgegengekommen.
Das Lager der Fallschirmspringer mit rustikaler Küche
Fußmarsch in unsere Unterkunft
einfach aber liebevoll
werden wir bedient
von Mutter und Tochter
28.07. 2009 - 823 km in 5:00 Std.
EEKU Kihnu – EEPU Parnu 0:19 – EYKL Klaipeda 2:29 – EPBK Bialystok 2:02
kurzer Abstecher nach Pärnu
zum Tanken
Anflug auf Kleipeda so schön kann eine AN II sein nicht nur von Außen mit Metallic Lack
sondern auch von innen für 4 Passagiere viel Platz natürlich mit Bordküche
der Stadtplan von Klaipeda in ausreichender Größe auf der Hauswand
Stadtbesichtigung der Altstadt das Geld liegt auf der Strasse
unser nächstes Ziel EPBK Bialystok wir bauen eine Wagenburg aus Zodiac`s Mario schaut nach den Polenmädel`s
nach Nachtangriff von 2.000000 Mücken erwachen wir fast ausgeruht unser Exibithionist Fritz
Martin bereitet unser Frühstück unsere Ausrüstung muß verbessert werden immer ein schöner Anblick
Check our website, www.aeroklubkujawski.pl for details.
29.07. 2009 - 956 km in 5:18 Std.
EPBK Bialystok – EPKA Kielce 1:50 – LZTT Poprad 1:20 – Balatonkerestur 2:08
Nach knapp 2 Stunden landen wir in Kielce EPKA. Leider ist Gregor nicht am Flugplatz, die Verständigung klappt trotzdem. Wir können tanken und den Flugplan machen. Hier trennen sich unsere Wege. Ich fliege mit Micha zum Balaton, Anselm fliegt nach Wien, Martin und Mario machen noch einen Abstecher nach Prag bevor sie nach Hause fliegen.
da wohnt sicher den Polnische Bill Gates Zwischenlandung
mit Tankstopp für die mit kleinem Tank
jeder muß einen eigenen Flugplan machen alle sind sehr hilfsbereit
Anflug auf Poprad
kurze Pause, Flugplan nach Ungarn dann durch die hohe Tatra
diesig aber trotzdem ein schöner Flug sehen wir bald die Donau und den Balaton
Anflug auf Balatonkerestur
Am Balaton, ein freundlicher einfacher Grasplatz : http://www.balatonflugplatz.com/index.html
Hangar möglich, der Platz ist für Anfänger geeignet, da für eine Tagespauschale von 10 € unendlich viele Landungen gemacht werden können.
05.08. 2009 - 113 km in 0:51 Std.
Balaton Rundflug 0:51
07.08. 2009 - 840 km in 4:20 Std. Balatonkerestur - EDRK Koblenz
mit leichtem Rückenwind diesmal Non-Stopp
zurück auf Deutschlands schönstem Flugzeugträger - EDRK -
Stand 30.10.2009